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Einleitung - Meditation in der Gruppe - Merksätze zum Meditieren - Bewegte Meditation - Verbindung mit dem innern Körper

Einleitung

Meditation ist ein Hilfsmittel, um in die eigene Mitte zu kommen, sich selber besser zu spüren und den Alltag mit mehr Bewusstheit zu gestalten.„Meditation kann Stille sein, Meditation kann Bewegung sein, lachen, singen, weinen, alles ist Meditation. Wenn du spürst dass du nicht mehr in deiner Mitte bist, dann ist es Zeit zur Meditation“. Shunyam

  • Meditation fördert die Gesundheit. Denn sie hilft Stress – eine Hauptursache für Erkrankungen - mildern.
  • Meditation fördert die Selbsterkenntnis. In der Stille kann einem bewusst werden, welche Gedanken und Gefühle meine Persönlichkeit steuern (Eckhardt Tolle).
  • Es gibt viele unterschiedliche Praktiken und Konzepte von Meditation. Allen gemeinsam ist das Bestreben, zu sich zu kommen, Kraft zu schöpfen, Distanz zu gewinnen von quälenden Gedanken.


Meditation in der Gruppe

Meditationsgruppen helfen, das Meditieren zu erlernen und die Kraft der gemeinsamen Konzentration zu geniessen.

Ich biete Meditationen für Gruppen von 5 bis 10 Teilnehmenden an. Die Meditationsformen sind gekennzeichnet durch Bewegung, Musik und Stille. Sie orientieren sich einerseits an Osho-Meditation, anderseits an der Zen-Tradition und an Anregungen von Eckkart Tolle und andern spirituellen LehrerInnen.

Meditation am Montag Morgen: Ankommen im Jetzt! Jeden Montag Morgen 07.30 – ca. 08.30 h (in den Schulferien oder an Feiertagen nach Absprache). Leitidee: Bewusstheit fördern und der Kraft in sich selbst begegnen. Methode: Bewegte Meditation, auf der Grundlage von Kundalini-, Herz- oder Chakra-Meditation. Mit Sitzen, Stehen, Sich-Bewegen, mit Musik und in Stille. Impulse, Begleitung, Austausch im Gespräch. wir möchten erforschen, wie es gelingen kann, sich im Sein oder im Selbst zu erfahren (daher: "ein Forschungsprojekt").- Kurzeinführung für Neue jeweils 10 Minuten vor Beginn.

Siehe dazu: Ankommen im Jetzt.pdf

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Merksätze zum Meditieren

  • Meditieren ist nicht Selbstzweck. Es soll zu mehr Bewusstheit im Alltag führen, d.h. zu bewussterem Wahrnehmen von dem, was in Dir und um Dich herum geschieht.
  • Meditieren kannst Du (äussere Formen):
Ο   in täglichen Stille-Phasen (10 – 20 Min. oder länger), am besten in sitzender Haltung;
Ο   in kleinen Atempausen während des Tages, in denen aus der Alltagsbeschäftigung kurz aussteigst und zu      Dir zurückkehrst;
Ο   in gelegentlichen, längeren Meditation (z.B. 1 Std.), evt. in einer Gruppe oder in einem Kurs.
  • Regelmässige Gruppenmeditationen helfen Dir, „dran“ zu bleiben.
  • Inhaltlich geht es beim Meditieren darum, ins Hier und Jetzt zu kommen. In der Gegenwart ist Wirklichkeit. Hier bist Du bei Dir selbst, hier kannst Du mit Deinem tiefen inneren Sein, mit der Kraft, die Dein Leben ist, in Kontakt kommen.
  • Methoden hierzu sind:
Ο   Beobachte, was in Dir geschieht: Deine Gedanken, Gefühle, Empfindungen;
Ο   Richte Deine Achtsamkeit auf Deinen Körper, nimm ihn wahr,spüre seine Lebendigkeit;
Ο   spüre:
º das Kommen und Gehen des Atems, z.B. in der Nase, oder im Brustkasten
º das Klopfen des Herzens bzw. den Pulsschlag.
º Empfindungen (Wärme, Kribbeln …) in Händen, Füssen, im ganzen Körper
º deinen „inneren Körper“ (nach E. Tolle)
  • Wenn Du an Gedanken hängen bleibst, kehre einfach, sobald Du es realisierst, zurück zum Atem. Hüte Dich vor Selbst-Tadel. Sonst bist Du gleich wieder im Kopf. Mit der Zeit werden die Abschweifungen kürzer, gelingt das Zurückkehren häufiger.


Bewegte Meditation

Verschiedene Meditationsformen beginnen mit der Einladung, sich zu bewegen: Schütteln, Tanzen, Hüpfen, o.ä. Sie gehen von der Einsicht aus, dass uns, die wir von der westlichen Zivilisation geprägt sind, schwer fällt, längere Zeit still zu sein, nichts zu tun und zugleich wach zu sein. Wach sein heisst: weder schlafen noch träumen, sondern mit allen Sinnen präsent sein.

Einige bekannte Formen von bewegter Meditation stammen aus der Schule des indischen spirituellen Lehrers Osho, der sich stark mit dem Unterschied zwischen östlicher und westlicher Kultur auseinander gesetzt hat. Bewegte Meditation führt uns schrittweise von äusserem Tun nach innen in die Stille. Ziel des Meditierens ist ja immer, in den jeweils gegenwärtigen Augenblick, ins Jetzt, zu kommen. Denn im Jetzt, und nur im Jetzt, begegnen wir dem, was real und wirklich ist. Das wichtigste Mittel, in den gegenwärtigen Augenblick zu kommen, ist die Aufmerksamkeit.

Paradoxerweise ist ein „Jetzt“ gedanklich nicht richtig fassbar. In Gedanken sind wir ja immer entweder in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Jedoch können wir, bei wahrer Aufmerksamkeit, das Jetzt emotional erfassen. Da kann ein Augenblick sich wie eine Ewigkeit anfühlen. „Das ist die Eigenschaft der wahren Aufmerksamkeit, dass sie im Augenblick das Nichts zu Allem macht“ (J.W.v.Goethe).

Wenn wir uns bewegen, können wir unsern Körper besser spüren. Wir können dann unsere Atemtätigkeit, den Herzschlag, die uns durchströmende Energie deutlicher wahrnehmen. Indem wir uns spüren, können wir unsere Aufmerksamkeit ganz auf den Körper lenken. Dann ist das Denken am Rande und wir kommen besser in das, was im Moment ist: ins Hier und Jetzt. Und wir können unser Tun mit dem Bewusstsein, mit unserer Aufmerksamkeit begleiten. Daraus kann dann die Stille in uns wachsen.Wenn der Körper anschliessend ruhig wird, spüren wir noch eine Weile die Energie, die uns belebt: die Wärme, den Pulsschlag, den Atem. Wenn wir dann sitzen (oder stehen, oder liegen), bleibt uns der Atem, auf den wir unsere Aufmerksamkeit lenken können.

Wir können noch tiefer in die Lebendigkeit unseres Körpers eintauchen und unsere Aufmerksamkeit auf den „innern Körper“ richten. Das kann helfen, die „Lücken“ zwischen Ein- und Ausatmen, in denen sich besonders gern Gedanken einschleichen, zu füllen und länger präsent zu bleiben.

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Verbindung mit dem innern Körper

„…den „Körper zu bewohnen“ bedeutet, den Körper von innen spüren, das Leben im Körper zu spüren und dadurch zu erfahren, dass du jenseits der äusseren Form bist. Aber das ist nur der Anfang einer inneren Reise, die dich immer tiefer in einen Raum sowohl von Stille und Frieden als auch von grosser Kraft und pulsierendem Leben führen wird. Zunächst wirst du vielleicht nur flüchtige Einblicke haben, aber durch sie wirst du erkennen, dass du mehr bist als nur ein bedeutungsloses Fragment in einem fremden Universum, ds zwischen Geburt und Tod kurz erscheint und dem einige flüchtige Vergnügungen, gefolgt von Schmerz und endgültiger Vernichtung, gewährt werden…

Du bist so lange von deinem Sein abgeschnitten, wie dein Verstand all deine Aufmerksamkeit bekommt. Wenn das geschieht – und für die meisten Menschen ist das ununterbrochen so -, bist du nicht in deinem Körper. Der Verstand absorbiert all dein Bewusstsein und verwandelt es in Denkmaterial. Du kannst nicht aufhören zu denken. Zwanghaftes Denken ist zu einer kollektiven Krankheit geworden. Dein gesamtes Selbstverständnis wird vom Verstand abgeleitet….. Um dir deines Seins bewusst zu werden, musst du Bewusstsein vom Verstand zurückfordern… Ein effektiver und einfacher Weg ist es, den Fokus deiner Aufmerksamkeit vom Denken weg und in den Körper zu richten. Hier kann das Sein als Erstes wahrgenommen werden, als unsichtbares Energiefeld, des dem, was du als physischen Körper erfährst, sein Leben gibt…

Versuche es bitte jetzt. Es ist vielleicht hilfreich, die Augen für diese Übung zu schliessen. Später, wenn es natürlich und leicht geworden ist „im Körper zu sein“, ist das nicht mehr nötig. Richte deine Aufmerksamkeit in den Körper. Fühle ihn von innen. Ist er lebendig? Ist Leben in deinen Händen, Armen, Beinen und Füssen – in deinem Bauch, deinem Brustkasten? Kannst du das feine Energiefeld spüren, das den gesamten Körper erfüllt und pulsierendes Leben in jedes Organ und jede Zelle bringt? Kannst du es gleichzeitig in allen Teilen des Körpers als ein einziges Energiefeld spüren? Verweile für einige Momente bei dem Gefühl deines inneren Körpers. Fange nicht an, darüber nachzudenken. Fühle es. Je mehr Aufmerksamkeit zu ihm gibst, desto klarer und stärker wird dieses Gefühl werden. Es wird sich anfühlen, als würde jede Zelle lebendiger…

Das Fühlen deines inneren Körpers ist formlos, grenzenlos und unergründlich. Du kannst immer noch tiefer hineingehen. Wenn du im Moment noch nicht viel fühlen kannst, dann auchte auf das, was du fühlen kannst. Vielleicht ist da nur einleichtes Kribbeln in deinen Händen oder Füssen. Das ist für den Moment genug. Achte einfach auf das Gefühl. Dein Körper beginnt lebendig zu werden.

Eckhardt Tolle, „Jetzt, die Kraft der Gegenwart“, S. 122ff.

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